Was alles hineingehört
Zuerst das Depot, nach Anlageklassen getrennt: Aktien-ETFs, Anleihe-ETFs, einzelne Aktien, Anleihen, Edelmetalle. Dann alles andere, was dir gehört – Girokonto und Tagesgeld, die Wohnung, Krypto, das Auto, die Sammlung im Schrank. Und weil zum Vermögen auch gehört, was du schuldest, ziehst du Hypothek und Kredite ab. Übrig bleibt eine Zahl, die stimmt. Trägst du sie über die Jahre weiter fort, wird eine Kurve daraus.
Wo du in deiner Altersgruppe stehst
Asterplan legt dein Vermögen neben die Verteilung deiner Altersgruppe – 16-24, 25-34, 35-44, 45-54, 55-64, 65-74, 75+. Die Zahlen stammen aus dem Aufsatz "Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2023" der Deutschen Bundesbank (Monatsbericht April 2025) samt seinem Tabellenanhang. Gezählt wird das Haushaltsnettovermögen: alles, was der Haushalt besitzt, minus allem, was er schuldet.
Heraus kommt ein Rang – du siehst, welcher Anteil deiner Altersgruppe weniger hat als du, und wo du auf der Kurve sitzt. Die Abstände sind größer, als die meisten schätzen: Bei den 25- bis 34-Jährigen liegt die Mitte bei 19.100 Euro, bei den 55- bis 64-Jährigen bei 255.900 Euro.
Am Diagramm sieht man noch etwas, das in keiner einzelnen Zahl steht: Der Höchststand liegt nicht am Ende. Zwischen 55 und 64 ist das Vermögen am größten, danach fällt es wieder – im Ruhestand wird verbraucht, was vierzig Jahre lang aufgebaut wurde. Wer mit 35 auf die eigene Zahl schaut, vergleicht sich also mit einer Kurve, die noch steigt.
Und was dein Einkommen darüber sagt
Dieselbe Frage für die andere Seite: Asterplan ordnet dein Nettoeinkommen einer von fünf Schichten zu – armutsgefährdet, untere Mitte, Mitte, einkommensstarke Mitte, einkommensreich. Die Zahlen kommen aus der Studie "Ab diesem Einkommen gilt man als reich" von Niehues und Stockhausen (März 2025) auf Basis von EU-SILC 2023.
Wer mit wem zusammenlebt, zählt dabei mit: Single, Paar ohne Kinder, Familie – umgerechnet über die Bedarfsskala der OECD, damit 4.000 Euro für einen Alleinstehenden nicht dasselbe heißen wie für eine vierköpfige Familie. Ein Single gilt ab 5.780 Euro netto im Monat als einkommensreich, ein Paar ohne Kinder ab 8.670 Euro.
Soll und Ist nebeneinander
Du legst fest, wie dein Depot aussehen soll – etwa 70 Prozent Aktien, 30 Prozent Anleihen. Danach trägst du ein, was wirklich drin liegt, und Asterplan zeigt dir, wo du abweichst. Wer beides nebeneinander sieht, weiß beim nächsten Kauf, wohin die Sparrate gehört. Ein Ring zeigt dieselbe Aufteilung als Bild, mit dem Anteil jeder Anlageklasse.
Wenn jemand mitliest
Im Zug, im Café, im Großraumbüro: Ein Klick auf das Auge oben in der Kopfzeile, und aus jedem Betrag werden drei Punkte. Die App bleibt bedienbar, nur die Zahlen sind weg. Noch ein Klick, und sie stehen wieder da.

