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Planen, von heute bis weit hinter den Ruhestand

Niemand spart vierzig Jahre lang jeden Monat gleich viel. Im Sparplan-Konfigurator legst du Phasen an – Studium, volle Sparrate, Familienzeit, Entnahme – und siehst sofort, was am Ende herauskommt und was davon in heutigem Geld übrig bleibt.

Der Sparplan-Konfigurator mit fünf Phasen von 2026 bis 2075 als Zeitleiste.

Echte Aufnahme aus Asterplan – Beispieldaten eines Demo-Kontos mit zehn erfassten Jahren.

PHASEN

Eine Sparrate reicht für ein Leben nicht aus

Studium, Berufseinstieg, Familienzeit, letzte Berufsjahre, Ruhestand: In jedem Abschnitt sieht die Sparrate anders aus. Statt eines Durchschnitts, der auf keinen einzigen Monat zutrifft, legst du Phasen mit eigenen Beträgen an.

  • Beliebig viele Phasen mit eigenem Monatsbetrag und eigener Sonderzahlung
  • Eigene erwartete Rendite je Phase – im Ruhestand darf sie niedriger sein
  • Sparen und Entnehmen darf sich abwechseln, etwa für eine Elternzeit
  • Zeitleiste und Tabelle zeigen dieselben Phasen in zwei Lesarten
Die Phasen-Zeitleiste mit Spar- und Entnahmephasen bis 2075.
PROJEKTION

Zwei Millionen in vierzig Jahren sind keine zwei Millionen

Wer nur die große Zahl am Ende zeigt, verspricht mehr als er hält. Bei zwei Prozent Inflation ist ein Euro in vierzig Jahren noch 45 Cent wert. Asterplan zeichnet deshalb beide Linien nebeneinander: die Zahl, die dann auf dem Konto steht, und das, was du dir dafür kaufen kannst.

  • Zwei Linien in einem Diagramm: einmal in Euro von damals, einmal in heutigem Geld
  • Endvermögen, eingezahlte Summe und entnommene Summe stehen als Zahlen darüber
  • Die Rechnung läuft vor Steuern – was beim Verkauf anfällt, steht daneben
  • Jeden Monat kannst du aufklappen – keine Zahl ohne Herkunft
Die Projektion des Sparplans mit zwei Linien und den Ergebniszahlen darüber.
IM DETAIL

So legst du deine Phasen an

Eine Phase braucht drei Angaben: von wann bis wann, wie viel im Monat, und welche Rendite du erwartest. Dazu kommt, wenn du magst, eine Sonderzahlung einmal im Jahr – Bonus, Weihnachtsgeld, Steuererstattung. Mehr ist es nicht, und du kannst so viele Phasen anlegen, wie dein Leben Abschnitte hat.

Die Rendite darfst du je Phase anders setzen. Wer mit 30 zu hundert Prozent in Aktien steckt und mit 65 zur Hälfte in Anleihen, rechnet sonst vierzig Jahre lang mit einer Zahl, die nur für die erste Hälfte stimmt. Voreingestellt sind 8 Prozent im Jahr – der langjährige Schnitt breiter Aktienmärkte, und eine Annahme, die du überschreiben solltest, wenn du sie für zu hoch hältst.

Drei Sparphasen
ZEITRAUMMONATLICHRENDITE P. A.
2026 – 2033500 €8,0 %
2034 – 2049900 €7,0 %
2050 – 20611.200 €5,0 %
Nachgebaut, mit Beispielzahlen. Die Rendite sinkt von Phase zu Phase – wer sich dem Ruhestand nähert, hält meist weniger Aktien.

Warum die Rechnung vor Steuern läuft

Asterplan rechnet die Projektion brutto. Das ist keine Lücke, sondern eine Entscheidung: Kapitalertragsteuer fällt erst an, wenn du Anteile verkaufst, nicht während du sparst. Und was in dreißig Jahren gilt, weiß heute niemand – Sätze ändern sich, Freibeträge auch, die Teilfreistellung gibt es erst seit 2018.

Eine Zahl, die so tut, als wüsste sie das schon, ist nicht genauer – sie sieht nur so aus. Deshalb steht in der App neben der Projektion, was beim Verkauf wirklich anfällt: 25 Prozent Kapitalertragsteuer, dazu 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf, macht 26,375 Prozent. Bei Aktien-ETFs bleiben davon 30 Prozent der Erträge frei. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr (2.000 für Verheiratete) bleibt ganz steuerfrei.

Auf 100.000 Euro Gewinn aus einem Aktien-ETF sind das ohne Kirchensteuer rund 18,5 Prozent, also etwa 18.500 Euro. Als Faustzahl für deine eigene Planung: rechne 15 bis 20 Prozent vom Gewinn ab. Vor dem Verkauf fragst du besser einen Steuerberater – Asterplan liefert Hochrechnungen, keine Beratung.

Der Plan hört nicht am Renteneintritt auf

Entnahmephasen legst du genauso an wie Sparphasen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Was liegen bleibt, wirft weiter Rendite ab – deshalb ist das Depot nicht nach zwanzig Jahren mal 2.000 Euro leer, sondern später. Asterplan rechnet bis zu deinem 100. Lebensjahr.

Für die Entnahmerate sind 4 Prozent im Jahr voreingestellt. Die Zahl stammt aus der Trinity-Studie von 1998 und beruht auf US-Marktdaten von 1926 bis 1995; danach reicht das Kapital statistisch mindestens dreißig Jahre. Neben dem Regler steht deshalb das Pleite-Risiko für diese dreißig Jahre. Es ist ein statistischer Wert, keine Zusage – in schwachen Jahrzehnten oder bei hoher Inflation fährst du mit 3 oder 3,5 Prozent besser.

Was das Geld dann noch wert ist

Jede Kurve zeichnet Asterplan zweimal: einmal in Euro von damals, einmal in heutigem Geld. Voreingestellt sind gut zwei Prozent Inflation im Jahr, nah am Ziel der Europäischen Zentralbank; ändern kannst du das jederzeit. Für vergangene Jahre rechnet die App nicht mit einer Annahme, sondern mit den tatsächlichen Werten des Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Deutschland.

500 € im Monat, 40 Jahre lang
0500k1,0 Mio.1,5 Mio.heute+20 J.+40 J.
Nominal: 1,61 Mio. €In heutigem Geld: 674.000 €
Mit der Formel der App gerechnet, aus ihren Voreinstellungen: 8 % Rendite und 2,2 % Inflation im Jahr. Eingezahlt werden dabei 240.000 €.

Keine Zahl ohne Herkunft

Beide Linien liegen in einem Diagramm übereinander, und wo du hinzeigst, steht der Stand zu genau diesem Monat. Darunter kannst du jedes Jahr aufklappen und Monat für Monat nachlesen: Einzahlung, Zinsen, Stand am Ende. Wer eine Hochrechnung glauben soll, muss sie nachrechnen können.

Ein Wort zur Ehrlichkeit der Kurve: Rendite und Inflation laufen als glatte Jahreswerte durch. Echte Märkte tun das nicht. Was du siehst, ist ein Mittelwert, kein Verlauf – 2008 und 2020 stehen da nicht drin.

Weitere Funktionen

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